Wer auf der Suche nach einem wirkungsvollen Einbruchschutz ist, der sollte sich auf jeden Fall über die verschiedenen Schlösser informieren. Inzwischen sind die verschiedenen Dienste so ausgereift, dass es sich unter Umständen lohnt. Ein gutes Schloss ist der erste Schritt, allerdings muss man einiges wissen, ehe man sich für ein bestimmtes Schloss für sein Eigenheim entscheidet.

Experten bezeichnen ein Schloss als Schließzylinder. Für die meisten Leute vom Fach ist ein Schloss eine Metallkonstruktion zum Verschließen von Türen. Eine Schließzylinder hingegen ist eine Schließvorrichtung, die in ein Schloss eingebaut wird. Man kann ihn für die Wohnungs-, Zimmer- und Haustüren einsetzen. Sowohl der Zylinder als auch das Schloss sollte genormt sein und über gewisse Kriterien verfügen, sodass einem notfalls auch der Schlüsseldienst Berlin Mitte oder andere Experten helfen können.

Es gibt auch mechanische Schlosser, die man von Hand öffnen kann. Zudem braucht man einen Zahlencode, eine Chipcard oder ein biometrisches Kennungsmerkmal. Mechatronische Schlösser haben generell den Vorteil, dass sie einem eine größere Sicherheit bieten. Für Haus- und Wohnungsschlüssel werden in erster Linie Einsteckschlösser verwendet.

Hierbei handelt es sich um ein Schloss, das ins Türblatt eingelassen ist, sodass man bis auf das Schlüsselloch nichts sehen kann. Es wird dabei einen Riegel geben, der verschließen wird. Ein wirklich gutes Schloss wird einen geschlossenen Kasten besitzen, sodass man nicht von außen an den Schließmechanismus herankommt. Es gibt aber auch das so genannte Zylinderschloss, das eine Kombination aus Einsteckschloss und dem eingesetzten Zylinder ist.

Dieses System funktioniert ein wenig anders: Im Zylindergehäuse befindet sich ein Kern, der sich mittels drehbarer Nase öffnen und schließen lässt. Wenn der Schlüssel abgezogen wird, ist der Zylinderkern blockiert. Sobald man den Schlüssel einsteckt, müssen sich die Kerben auf dem Schlüssel so verschieben, dass sie aus dem Kern herausgedrückt werden. Dann ist das Schloss offen.

Noch sicherer geht es allerdings mit einem anderen System. Weil Schlüssel für günstige Schließzylinder normalerweise recht einfach nachgemacht werden können, sollte man sich ein Schloss mit einer Sicherungskarte zulegen. Der dazugehörige Schlüssel wird kein Schlüsseldienst vorrätig haben, weshalb auch keine Kopie angefertigt werden kann. Man muss einen Ersatzschlüssel direkt beim Hersteller ordern, der die Sicherheitskarte sehen will, ehe er eine Kopie herausgibt.

Der Nachteil besteht auf jeden Fall darin, dass die Lieferung ein bisschen länger dauern kann, allerdings kann man sich in den eigenen vier Wänden auch viel sicherer fühlen. Die größte Besonderheit an einem entkoppelten Schließzylinder ist, dass die beiden Hälften des Zylindergehäuses keinesfalls miteinander verbunden sind.

Man kann das Schloss auch von außen aufschließen, wenn der Schlüssel innen steckt. Der Nachteil liegt also ganz klar auf der Hand. Jeder, der einen Zweitschlüssel hat, wird die Tür von außen öffnen können auch wenn der Schlüssel im Schloss steckt. Für älter Menschen, die auf Hilfe angewiesen sind, empfiehlt sich jedoch ein solches Schloss immer.